Last Christmas…

Ich weiß, ich weiß, Weihnachten ist schon eine Weile her. Ich hoffe, dass es euch trotzdem interessiert, wie mein erstes (und wahrscheinlich einziges) amerikanisches Weihnachten war.

Weihnachten hier ist eine seltsame Mischung aus „lass uns daran erinnern, dass wir Jesus Geburtstag feiern“ und dem ekelhaftesten Konsumverhalten dass ich jemals beobachten durfte. Einerseits ist man also total christlich und besonnen, andererseits kauft man jedes Jahr Massen von Weihnachtsdekoration fürs Haus. Nicht nur IM Haus, oh nein! Jedes einzelne Haus in der Nachbarschaft leuchtet und blinkt und macht Musik. Schneemänner, Santa, Elfs, Angels, und so weiter und so fort…

An Heilig Abend sind meine Gasteltern, meine Gastschwestern und ich in die Kirche gegangen. Um 23.00 Uhr. Normalerweise sehen die Leute in unserer Kirche eher „casual“ as, aber an dem Abend waren sie alle rausgebrezelt! Es war ein langer, aber sehr schöner Gottesdienst mit viel Gesang und Musik. Mein Gastvater, John, hat sogar ein paar Stücke auf seiner Posaune gespielt.

Am Weihnachtsmorgen wurden dann erstmal Geschenke ausgepackt. In Amerika wird nämlich nicht der Heilige Abend groß gefeiert, sondern der erste Weihnachtsfeiertag. Wir hatten alle unseren eigenen Strumpf in dem sich dann (zumindest die kleineren) Geschenke befunden haben. Ich schwöre ich habe noch nie so viel zu Weihnachten bekommen!

Die Pakete aus Deutschland kamen leider nicht rechtzeitig an, aber ich war gut beschäftigt die vielen Geschenke von meiner amerikanischen Familie auszupacken!

Am Mittag sind wir dann zu den Eltern von Georgia, meiner Gastmutter gefahren, wo es dann noch mehr Geschenke und eine unglaubliche Menge an Essen gab! Die ganze Großfamilie war da, Kinder und Erwachsene in jedem Alter!

Alles in allem hatte ich ein unglaubliches Weihnachtsfest und zum Glück nicht zu viel Heimweh. (Meine Eltern und mein Bruder dachten sich nämlich so „gehen wir doch mal nach Vietnam! Man gönnt sich ja sonst nichts, ne?!“)j04521cdia_img_0409 j04521cdia_img_0511

 

 

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