Stipendien, Gastfamilie und Vorbereitungstreffen

Hallo alle zusammen!

Ich bin Pauline, 15 (fast 16) Jahre alt und komme aus Berlin. Ab Juli werde ich für ein Jahr in die USA gehen um dort eine High School zu besuchen.

Schon seit mehr als einem Jahr weiß ich, dass ich ein Auslandsjahr in die USA machen will! Ich finde das Land toll und wollte mich selber einer neuen, großen Herausforderung stellen. Und jetzt bin ich hier und schreibe meinen Block – in 2 1/2 Monaten geht es nämlich schon los!

Zunächst einmal ein bisschen etwas zu meinem Stipendium: Im Herbst 2013 habe ich mich bei Ayusa für ein Leistungs-Teilstipendium beworben. Nach ein paar Tagen hatte ich schon die Antwort auf meine schriftliche Bewerbung – ich wurde zum Stipendien-Auswahltag eingeladen. Den ganzen Tag haben wir gearbeitet, angefangen hat es mit ein paar Spielen und Übungen zum Kennenlernen. Dann ging es in verschiedene Gruppenarbeiten, wir haben einen Sprachtest gemacht, ein Einzelgespräch mit einer Ayusa-Mitarbeiterin geführt und am Ende nocheinmal ein Theaterstück mit allen Teilnehmern auf die Beine gestellt! Auch wenn es sehr anstrengend war, hat der ganze Tag sehr Spaß gemacht und ich habe noch immer Kontakt zu einigen von den anderen Stipendien-Anwärtern, auch wenn sie jetzt doch kein Auslandsjahr machen. Die Mühe hatte sich gelohnt! nur wenige Wochen später habe ich einen großen Umschlag bekommen in dem stand, dass ich ein Teilstipendium bekommen habe! Ich habe mich unglaublich gefreut!

Mitte Februar habe ich dann nochmal einen Brief bekommen. In dem stand, dass ich eine Gastfamilie hatte!! Ich bin total ausgeflippt und war sehr aufgeregt! Fast hätte ich geweint! Meine Familie lebt in Missouri, in der Nähe von Kansas City. Meine Gasteltern haben zwei Töchter, die 16 und 21 Jahre alt sind. Gleich mit meiner Gastfamilie habe ich meine Schule mitgeteilt bekommen, an der mein Gastvater Lehrer ist. Meine jüngere Gastschwester geht auch auf diese High School. Außerdem wurde mir in diesem Brief mitgeteilt, wann mein gewünschtes Ankunftsdatum ist – und das war viel früher als erwartet! Am 16. Juli werde ich mich auf den Weg machen! Schon ein paar Tage später habe ich das erste mal mit ihnen telefoniert und sie sind wirklich sehr sehr nett! Ich konnte mich super mit ihnen verständigen und hatte keine Probleme sie zu verstehen. Seit dem schreibe ich regelmäßig mit meiner Gastmutter und meinen beiden Gastschwestern. Jetzt freue ich mich noch mehr auf meinen Auslandsaufenthalt als vorher!

Da ich nicht bei dem Einführungswochenende in New York teilnehme, muss ich alleine in die USA fliegen. Ayusa hat aber trotzdem einen Flug für mich gebucht. Eine Woche nach meinem Ferienbeginn hier in Berlin darf ich schon wieder los! Ich steige in New York um und fliege von dort aus nach Kansas City. Als ich mich darüber mit einer Freundin, die mit ihrer Familie über die Sommerferien nach New York fliegt, unterhalten habe, haben wir gemerkt, dass sie genau im gleichen Flieger sitzt, gleicher Ort, gleiche Zeit! Das hat mich sehr erleichtert! Ich habe zwar keine Angst, alleine zu fliegen, aber jemand, der mich noch ein Stück begleitet und mich ein bisschen trösten kann ist sicher toll!

Ende April war ich mit einer meiner besten Freundinnen auf dem ersten Vorbereitungstreffen dieses Jahr. Lotti macht auch ein Auslandsjahr, aber im Gegensatz zu mir nach England und nicht in die USA. Wir sind am späten Vormittag losgezogen in die Jugendherberge am Wansee, glücklicherweise ist die nur 4 Minuten mit der S-Bahn von uns zuhause entfernt. Damit hatten wir wirklich großes Glück, denn wie sich rausstellte, waren einige der Teilnehmer sogar aus Bayern gekommen! Das ganze Wochenende hat riesigen Spaß gemacht, ich habe neue Leute kennen gelern und viel dazugelernt. Einige Returnees haben uns besucht und von ihren Erfahrungen im Ausland berichtet, die Programmregeln wurden uns nochmal genau erklärt und uns wurde beigebracht, wie wir uns in bestimmen Situationen verhalten sollen.

Jaa, das war’s soweit von mir, ich hoffe dass ich sehr bald wieder dazu komme, etwas zu schreiben – nächstes mal wahrscheinlich nicht so viel wie jetzt, aber es gab einfach so viel zu erzählen! 😀

Bis hoffentlich bald,

Pauline

 

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